„Die 40 Milionen, die der Papstbesuch kostet, könte man auch besser verwenden“ oder so ähnlich sagte der Mann im Arztwartezimmer.

Folge: Als das Papsthaus vor dem Besuch beschmiert wird, ist der Mann natürlich der einzige Verdächtige. Kann ja nicht sein, dass in Bayern ein zweiter was gegen den Papst hat.

Also das ganze Programm: SEK mit Maschienenpistolen holt ihn ab, Hausdurchsuchung, Psychoterror, erkennungsdienstliche Behandlung. Und dann irgendwann die Erkenntnis, dass der Mann damit überhaupt nicht zu tun hat.

Aber wie sagt der Schäuble immer so schön: Wer nichts getan hat, braucht ja nichts zu befürchten. Ist ja nur eine Frage der Zeit, bis hier bei solchen Leuten gleich Folter angewand wird. Ich mag gar nicht dran denken, was passiert wäre, wenn das kein Mensch aus der Schublade "seriöser Bayrischer Familienvater" sondern aus der Schublade "feindbild Muslim" gewesen wäre.

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Original vom 15.01.2008

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  • Zuletzt geändert: 31.10.2017 21:41
  • von Tobias Fink